Rosarote Flamingos: die Stelzvögel der unberührten Natur

Diese Stelzvögel nisten in Cagliari in den Teichen von Molentargius, Santa Gilla und Monte Urpinu. Von den alten Griechen wurden sie “Purpurflügel” genannt, denn die Farben dieser Flamingos (rosa, rot und schwarz) schenken der umgebenden Natur eine einzigartige Pracht: diese großartige Farbpalette erstaunt jeden. Die rosaroten Flamingos, ein Schatz des Südens von Sardinien, sind der ganze Stolz der örtlichen Bevölkerung, und überraschen all jene Touristen, welche Cagliari besuchen, jedes Mal aufs Neue.
Seit 1993 haben diese rosaroten Wandervögel den Teich von Molentargius ausgewählt, um ihre Nester zu bauen: ein spektakuläres Naturschauspiel, welches dem Regionalen Naturpark von Molentargius eine einzigartige faunistische und naturalistische Position sowohl in Italien als auch im restlichen Europa verleiht.
Die wunderschönen Exemplare der “gentarrubia” (so werden die rosaroten Flamingos in Cagliari genannt) können auch in Monte Urpinu bewundert werden: hier lebt die wohl größte Kolonie der Stadt mit beinahe 2500 Paaren.
Diese Exemplare sind groß, haben einen langen gewundenen Hals, Schwimmfüße und können während ihrer Flugformationen im Schwarm in “V” – Form fliegen.
Die rosaroten Flamingos nisten im Frühjahr und nach circa 30 Bruttagen schlüpfen die ersten Küken aus den Eiern. Diese werden dann nach circa 75 Tagen das Fliegen erlernen und sich dann in andere europäische Gebiete begeben.